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Das Grabungsgelände auf dem Dülük Baba Tepesi. Foto: Peter Jülich
Im Kloster des Hl. Salomon auf dem Dülük Baba Tepesi
Wohnbebauung im Stadtgebiet von Doliche. Foto: Peter Jülich

Die wissenschaftliche Erforschung der antiken Landschaft Kommagene zählt traditionell zu den zentralen Aufgaben der Forschungsstelle Asia Minor. Mit der Entdeckung zweier Mithräen am Fuße des antiken Siedlungshügels von Doliche in den Jahren 1997 und 1998 rückte diese Stadt in das Zentrum der Arbeiten. Seit 2001 konzentrierten sich die historisch-topographischen und archäologischen Untersuchungen auf das nahe der antiken Stadt gelegene Zentralheiligtum des Iuppiter Dolichenus. Die mit Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie weiterer Sponsoren durchgeführten Arbeiten untersuchen die Nutzung dieses „heiligen Ortes“ von der Eisenzeit bis in das christliche Mittelalter. Seit 2015 steht die antike Stadt Doliche selbst wieder im Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Durch gezielte Grabungen sollen sowohl die antike Wohnbebauung als auch öffentliche Bereiche der Stadt untersucht und damit paradigmatisch neue Erkenntnisse zur Stadtentwicklung im hellenistisch-römischen Syrien gewonnen werden.

Neben Doliche und dem Heiligtum sind weitere Projekte die Bearbeitung der Funde aus der Nekropole von Perrhe, die hellenistisch-römischen Inschriften aus dem Museum Adiyaman sowie landeskundliche Forschungen in Nordkommagene.

Prof. Dr. Engelbert Winter, Forschungsstelle Asia Minor, Münster