Kommagene

Blick auf die Burg von Gerger
Die römische Brücke über den Göksu

Die Landschaft Kommagene erstreckt sich zwischen den Taurusbergen und dem Euphrat. Sie ist heute ein Teil der Südosttürkei, in der Antike jedoch war sie politisch und kulturell ein Teil Nordsyriens. Die genauen Grenzen der Region sind schwer zu fassen und veränderten sich mit den politischen Rahmenbedingungen. Das kommagenische Kernland, das etwa dem syro-hethitischen Königreich Kummuh entspricht, ist weitgehend mit der modernen türkischen Provinz Adiyaman identisch. Hier lag auch die Hauptstadt Samosata. Das hellenistische Königreich Kommagene umfasste auf dem Höhepunkt seiner Macht auch die südlich angrenzenden Gebiete mit Doliche und Zeugma. In römischer Zeit schließlich bildete ein noch größeres Territorium die Eparchie Kommagene als Teil der Provinz Syria.

Koordiniert von der Forschungsstelle Asia Minor werden in Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern Forschungsprojekte zu verschiedenen Aspekten der Archäologie und Geschichte Kommagenes durchgeführt.

Kommagene und angrenzende Landschaften